POS connect Expertenblog

26
Mrz

Einkaufserlebnis, Events und soziale Begegnungen gefragt

Erst wenn man etwas nicht mehr hat, erkennt man oft seinen Wert. Dies trifft auch auf den Einkaufsbummel in der Innenstadt zu. Dieser hat laut einer aktuellen Studie bei der Verbrauchern deutlich an Bedeutung gewonnen. Allerdings veränderten sich die Erwartungen an Preise, Angebote und Services ebenfalls.

Eine große Mehrheit der Verbraucher (90 Prozent) freut sich darauf, nach dem Ende des Lockdowns wieder in lokale Shops gehen zu können. Dabei haben 88 Prozent für sich erkannt, dass sie den Einzelhandel in der Innenstadt unterstützen wollen – 43 Prozent sind derzeit sogar dazu bereit, wenn es mehr kostet.

Laut der Untersuchung der Strategie- und Marketingberatung Simon-Kucher & Partners lebt dabei der soziale Aspekt auf. 60 Prozent wollen während ihrer Shopping-Touren gleich noch ihre Freunde und Familie treffen, 46 Prozent zusätzlich in ein Café oder Restaurant gehen. 40 Prozent achten verstärkt auf die Atmosphäre im jeweiligen Geschäft. Daneben stieg auch der Stellenwert von Events wie Stadtfesten und Weihnachtsmärkten in der jüngeren Zielgruppe deutlich.

„Events mit Gleichgesinnten, Wohlfühl-Shoppen, Einkaufserlebnis: Das sind die Faktoren, die nach dem Ende des Lockdowns die Verbraucher wieder in die Innenstädte locken“, sagt Dr. Tobias Maria Günter, Partner in der globalen Konsumgüter & Einzelhandel Practice bei Simon-Kucher. „Angebote, die diese Faktoren miteinander verbinden, bringen Synergien für Stadt, Handel und Konsumenten.“

Ansonsten achten die Verbraucher im stationären Handel künftig vermehrt auf attraktive Preise und Sonderangebote (40 Prozent) sowie die Warenverfügbarkeit (37 Prozent). Vor allem Verbraucher bis 34 Jahren erwarten einen ähnlichen Service wie im E-Commerce – also kulante Rückgaberegelungen, einen Lieferservice nach Hause und „Click & Collect“.

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