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11
Mrz

UK-Lebensmittelhändler planen einheitliches Nachfüllsystem

Nachfüllstationen gelten als guter Weg, um der Flut an Plastikverpackungen im Einzelhandel Einhalt zu gebieten. In Großbritannien wollen einige der größten Lebensmitteleinzelhändler nun ein innovatives gemeinsames System einführen, das Ende des Jahres sowohl in den Geschäften als auch online getestet werden soll.

Der Vorstoß kommt dabei von den Mitgliedern der Refill Coalition, die aus Branchengrößen wie M&S, Morrisons, Ocado, und Waitrose & Partners sowie dem Lieferkettenspezialisten CHEP besteht. Die Lösung könnte dabei laut einer Pressemitteilung eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung der jährlich verkauften 56,5 Milliarden Einweg-Plastikverpackungen spielen.

Sie soll die Art und Weise neu definieren, wie wichtige Grundnahrungsmittel (z. B. Nudeln und Getreide) und Haushaltsprodukte (z. B. Haushalts- und Körperpflegeprodukte) angeboten werden, und sei der erste Schritt zur Entwicklung eines weltweiten Standards für den plastikfreien Vertrieb von Lebensmitteln vom Lieferanten bis in die Küchenschränke. Teil des Systems ist eine Nachfülllösung für die Lieferung von Großpackungen nach Hause.

„Die Zusammenarbeit bei der Schaffung eines universellen Systems gibt uns die beste Chance, Nachfüllpackungen so zu skalieren, dass sie für jeden Käufer im Vereinigten Königreich nutzbar werden“, erklärt Catherine Conway, Gründerin von Unpackaged, die die Refill Coalition ins Leben gerufen hat. „Denn wir wissen, dass die Verbraucher weniger Einweg-Plastikverpackungen für die von ihnen gekauften Artikel wünschen. Ein branchenweiter Ansatz wird zu einem Nachfüllsystem führen, das für jeden in der Lieferkette funktioniert und das Nachfüllen für die Kunden einfacher macht.“