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15
Okt

Ikea experimentiert mit Pop-Ups

Bei Ikea ist die gewohnte Filiale nun schon länger nur ein Konzept unter vielen. In Berlin probiert die Möbelhauskette neue Planungsstudios aus, an anderen Standorten wird verstärkt innenstädtisch gedacht. Im Rahmen einer weiteren Initiative sollen sich Kunden auch in Einkaufszentren beraten lassen können.

Simulation eines Ikea Pop-Up (Bild: Ikea)

Ikea evaluiert dazu ab dem 1. November ein neues Ladenkonzept – dann öffnet in der City-Galerie Wolfsburg der erste Ikea Pop-Up. Ein zweiter folgt Anfang 2022 im Gänsbühl Center Ravensburg. Beide Standorte sollen maximal 18 Monate bestehen bleiben.

Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten dort Fragen zum gesamten Sortiment und unterstützen bei der Suche, Planung und Bestellung von Einrichtungslösungen. Auf gerade einmal etwa 75 Quadratmetern werden ausgewählte Produkte kompakt präsentiert, zusätzlich kommen digitale Lösungen zum Einsatz.

Der Bestell- und Planungsservice arbeitet mit Terminen, allerdings sind auch Plätze für spontane Besuche vorgesehen. Die in der Filiale georderten Produkte kommen entweder per Lieferung nach Hause oder müssen in einem umliegenden Einrichtungshaus abgeholt werden. Eine Mitnahme von Artikeln ist ebenso wenig vorgesehen wie die Rückgabe.

Im Zuge des Experiments geht für Ravensburger Kunden allerdings ein wenig Service verloren. Die bisher vorhandene Bestell- und Abholstation schließt zum Ende des Jahres, so dass kein innerstädtisches Click & Collect mehr möglich ist.